Die Jugendgruppe des Ortsvereines Osterode

Die Anfänge in den 50er Jahren

Etwa 1951 brachte der Osteroder Kreisanzeiger einen Hinweis des Ortsverbandes Osterode im DARC e.V. , daß eine Jugend und Ausbildungsgruppe sich im Aufbau befand. Es dort man wolle in unserer Gegend ein UKW - Funknetz aufbauen und auf Lizenzprüfungen ausbilden. Interessenten waren zu einen der nächsten OV - Clubabende im Gasthaus „ Zur Krone „ in der Dörgestraße. OVV Sander bemüht sich den kleinen OV zu stärken. Auch hatten am Anfang nur wenige Mitglieder eine Sendelizenz. Der Aufruf hatte seinerzeit Erfolg. Einige Mutige zeigten sich. Theoretischer Unterricht , zunächst noch in der Jakobitor - Schule ( OM Kirschner Technik , OM Helbing CW Telegrafie ).

In den 60er Jahren konnte der Raum 7 im neuen Jugendheim der Stadt in der Scheerenberger Landstraße genutzt werden. Die für die Lizenzprüfung erforderlichen Morsekenntnisse , verhinderten eine große Anzahl von Neulizenzen. Zur Übung für alle Anfänger strahlte DJ2RW Karl - Heinz Schulze einen Morsekursus auf 2m Band , im Jahre 1956. Dies konnten auch schon die Neubewerber mit selbstgebauten Fuchsjagdempfängern von zu Hause aus. Die Fuchsjagden stellten , gerade in der Anfangsphase der frühen 50er Jahre die nahezu einzige Möglichkeit dar, am Amateurfunk teilzuhaben. Die Fuchsjagden waren mit den selbstgebauten Geräten der Renner. Nach Angaben von Bernhard Storz , der jener Zeit aktiv dabei war , handelte es sich um Pendelempfänger mit einer 4 Element Yagi Richtantenne. Sogar der bundesweit ausgeschrieben Wettbewerb in Goslar , konnte in der Klasse Mobilpeiler mit einen dritten Platz abgeschlossen werden , vor den seinerzeitigen Ortsverband Lindau. 1957 schafften dann DJ3KM Adalbert Kaufmann nun wohnhaft in Berlin und DJ3KO Herbert Müller jetzt Kassel vor der damaligen Oberpostdirektion die Prüfung.

Später in den der Mitte der 60er Jahre kamen DL3UD Detlef Franz Herzberg , DJ5TS Klaus Schröter Osterode , DK1QC Reinhard Tulke Osterode , Berndt Hoffmann Osterode und DK1PZ Heinz Jonuscheit nun mit Wohnsitz in Staufenberg hinzu. Diese Reihe gilt als der große Anfangsblock , die nun auch auf Sendung gehen durften. Aber auch ohne Rufzeichen hatten die OM’s ( Old Man’s , im Funkjargon die Funker ) ihre Freude am Aufbau von Geräten und als Ergänzung ihrer Ausbildung bei den CONTI - IMPERIAL - Rundfunkwerken.

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